Forschungseinrichtungen

Das Institut für interdisziplinäre Technologien Berlin gGmbH (IITB) wurde im Jahre 2017 als gemeinnützige private Forschungseinrichtung zur Durchführung von Technologieprojekten mit interdisziplinärem Charakter gegründet. Die Kernkompetenzen liegen auf den Gebieten Photonik, Elektronik und Messtechnik.Das IITB ist vor allem Partner von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Zu diesem Zweck bietet das IITB komplette Lösungen an und führt Forschungsvorhaben aus.Mit dem Fokus in der Region ist das Institut für interdisziplinäre Technologien Berlin aber auch überregional und international tätig. Arbeitsgebiete Unser Spezialgebiet sind Laser-F&E und Laseranwendungen sowie Komponentenentwicklung. Darüber hinaus verfügen wir über umfangreiche Erfahrung mit Sensoren, optischer Simulation, Elektronik, Plasmatechnik und Spektroskopie.

Leistungsangebot Forschung, Entwicklung, Projekt- und IP-Management, Studien und Beratungsleistungen, Technologie-Transfer Beispiele für unsere qualifizierten Beratungsleistungen sind

•    Produktentwicklung und Produktdesign
•    Bewertung und Vergleich von Technologien, Konzepten und Produkten
•    Erstellung oder Bewertung von Anträgen für Förderprojekte und Patentanmeldungen

Wir arbeiten sowohl in unseren eigenen Räumlichkeiten als auch in den Räumlichkeiten unserer Kunden. Durch die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten haben wir Zugang zu einer breiten Palette weiterer spezialisierter Instrumente und Geräte.

Schwarzschildstr. 8
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 6392 3530

Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften –ISAS in Dortmund und Berlin leistet innova-tive Beiträge zur Lösung analytischer Herausforderungen in den modernen Material- und Lebens-wissenschaften. Das Spektrum der wissenschaftlichen Arbeiten reicht dabei von der Grundlagen-forschung über die Entwicklung analytischer Verfahren, Techniken und Geräte bis hin zur Proto-typ-Fertigung und zur Validierung und Erprobung der Ergebnisse. Das Institut vereint Experten der verschiedensten Bereiche unter einem Dach: Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure. Das ISAS ist über gemeinsame Berufungen eng mit der TU Dortmund, der RU Bochum und der TU Berlin verknüpft. Die Forschung am ISAS ist auf die Schwerpunktgebiete "Materialforschung und optische Technologien" sowie "Biomedizinische Forschung und Technologien" ausgerichtet.
Am ISAS Institutsteil Berlin werden optische Spektroskopieverfahren zur Material-, Grenzflächen- und Prozessanalytik entwickelt und für die Analyse von kleinsten Materialmengen  sowie insbe-sondere Grenzflächen  und Nanostrukturen eingesetzt. Polarisationsoptische Spektroskopieverfah-ren vom fernen IR bis hin zum VUV-Spektralbereich werden genutzt, um Informationen über ato-mare/molekulare Struktur, Zusammensetzung und elektronische Eigenschaften eines Systems zu erhalten. Neben anorganischen Nanostrukturen stehen zunehmend organische Moleküle als Bau-stein funktionaler Schichten und Grenzflächen  im Fokus, die z.B. in der Sensorik, Biotechnologie, Photovoltaik und  Optoelektronik eingesetzt werden.

An der Sternwarte 16
14482 Potsdam
Telefon:
+ 49 (0)331 / 74 99 0

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik. Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 87 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.

Max-Born-Strasse 2A
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 63921402

Das Max-Born-Institut (MBI) betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der nichtlinearen Optik und Kurzzeitdynamik bei der Wechselwirkung von Materie mit Laserlicht und verfolgt daraus resultierende Anwendungsaspekte. Es entwickelt und nutzt hierzu ultrakurze und ultraintensive Laser und laserbasierte Kurzpuls-Lichtquellen in einem breiten Spektralgebiet in Verbindung mit Methoden der nichtlinearen Spektroskopie.

Mit seiner Forschung nimmt das MBI überregionale Aufgaben von gesamtstaatlichem Interesse wahr. Es beteiligt sich an zahlreichen Kooperationsprojekten mit Forschungsgruppen und industriellen Partnern in nationalen und internationalen Verbünden.

Köpenicker Str. 325, Haus 201
12555 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 609 847 20

Der Optotransmitter-Umweltschutz-Technologie e.V. (OUT e.V.) wurde 1991 als gemeinnützige eigenständige Forschungseinrichtung mit dem Ziel der Förderung von Wissenschaft und Forschung im öffentlichen Interesse gegründet. Seine Forschungsfelder liegen vorzugsweise auf den Gebieten der Optoelektronik und umweltverträglicher Technologien. Mitglieder sind kleine und mittelständische Unternehmen, andere Forschungseinrichtungen und natürliche Personen.

Wir fördern und betreiben bundesweit vernetzt industrienahe und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für Technologien der Optoelektronik, Dünnschichttechnik, Sensorik und Signalverarbeitung bis zur Prototypentwicklung. Der OUT e.V. verfügt über drei modern eingerichtete Forschungslabore mit hochwertiger Messtechnik und Simulationssoftware.

Wir bieten eine Plattform für ein international erfolgreich agierendes Netzwerkmanagement für KMU im Bereich der Sicherheitstechnologien.

Der OUT e.V. besitzt langjährige Erfahrungen im Projekt- und Koordinierungsmanagement für Einzel-, Kooperations- und komplexe Verbundvorhaben.

Der OUT e.V. ist ein dynamisch gewachsenes Forschungsinstitut und Beispiel für eine flexible Vernetzung zwischen der Industrie, der Forschungs- und Förderlandschaft. Er ist jederzeit offen für neue und innovative Technologiefelder zum unmittelbaren Nutzen für die Gesellschaft. Dies zeigt sich auch im Engagement als Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft.

Abbestraße 2-12
10587 Berlin
Telefon:
+49 030-3481-7238

Arbeitsgebiete

  • Radiometrie vom THz- bis in den Röntgenbereich   
  • Reflektometrie, Scatterometrie und Röntgen- und IR-(Mikro)- Spektrometrie mit Synchrotronstrahlung
  • Quantitative Verfahren für die Nanoanalytik, z.B. Nanoschichtanalytik, Nanopartikelcharakterisierung
  • Entwicklung und Anwendung radiometrischer Verfahren für die Erdfernerkundung und die Astronomie
  • Medizinphysik und Messverfahren der biomedizinischen Optik

Leistungsangebot

  • Kalibrierung und Charakterisierung von Detektoren und Strahlungsquellen vom THz- bis in den Röntgenbereich
  • Charakterisierung von optischen Komponenten (z.B. Spiegel, Filter, Gitter) vom THz- bis in den Röntgenbereich
  • Charakterisierung und Kalibrierung von Instrumentierung für die Erdfernerkundung und Astronomie
  • Entwicklung und Bereitstellung von Referenzmessverfahren für die Laboratoriumsmedizin
  • Optische Mess- und Bildgebungsverfahren für die Medizin und Biomedizin

 Spezielle Ausstattung

  • Elektronenspeicherring Metrology Light Source (MLS) mit Messplätzen vom THz- bis in den Extrem-UV (EUV)-Bereich
  • PTB-Laboratorium bei BESSY II mit Messplätzen vom EUV bis in den Röntgenbereich
  • Primäre Empfängernormale (Kryoradiometer)
  • Messplätze für Radiometrie vom THz- bis in den UV-Bereich bei Nutzung von diversen Strahlungsquellen (Hohlraumstrahlern, Plasmastrahlern, Laser, Lampen)
  • Messplätze zur Bestimmung des spektralen Emissionsgrads
  • Referenzmessplätze für die Durchflusszytometrie
  • Messplätze zur quantitativen Mikroskopie
  • In vivo Mess- und Bildgebungsverfahren der Gewebeoptik
Magdeburger Straße 50
14770 Brandenburg
Telefon:
03381 355 101
Hochschulring 1
15745 Wildau
Telefon:
+49 (0)3375-508119

Technische Hochschule Wildau – Kompetenter Partner für Wirtschaft und Wissenschaft

Mit der 1991 gegründeten Technischen Hochschule Wildau erhielten die akademische Lehre und die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung in der Region südöstlich von Berlin einen festen Platz und einen herausragenden Stellenwert. Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch öffentliche Verwaltung profitiert unmittelbar davon – durch die zielgerichtete Gewinnung von jungen Fach- und Führungskräften aus den Reihen der Absolventinnen und Absolventen, FuE-Kooperationen und -Projekte, Netzwerke für den Wissens- und Technologietransfer sowie speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen und Einrichtungen zugeschnittene Weiterbildungsprogramme.

Zertifizierte Qualität und enger Praxisbezug sind besondere Kennzeichen der 28 Ingenieur-, wirtschafts- und verwaltungswissenschaftlichen sowie juristischen Studiengänge im Direkt- und berufsbegleitenden Studium an der mit mehr als 4.200 Studierenden größten (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Die komplette Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Master-Abschlüsse hat den akademischen Charakter der TH Wildau erheblich gestärkt.

Arbeitsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien

Die Arbeitsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Sigurd Schrader vertritt die Arbeitsgebiete der Photonik, der optischen Technologien sowie der Laser- und Plasmatechnologien sowohl in der Lehre als auch in der angewandten Forschung. Die AG befasst sich mit den Bereichen:

  • Materialsynthese und Untersuchungen
  • Herstellung optoelektronischer Bauteile und Komponenten
  • Charakterisierung von optoelektronischen Bauteilen und Komponenten
  • Prozesscharakterisierung und Optimierung.

Die Forschung erfolgt in enger Kooperation mit industriellen Partnern, vorwiegend mit klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, aber auch mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in nationalen und internationalen Netzwerken.

Mit dem IHP Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik GmbH, Frankfurt (Oder) besteht eine enge vertragliche Zusammenarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Ausbildungszentrums (Joint Lab). Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeitselektronik und Photonik, die gemeinsame Lehre und Ausbildung auf dem Gebiet der Mikroelektronik und die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeitselektronik und Photonik. Im Joint Lab werden unter anderem Verfahren zur Erzeugung von Graphenschichten untersucht, um höherer Grenzfrequenzen bis in den Teraherz-Bereich und damit neue Anwendungen in der Sensorik und Medizintechnik zu erschließen.

www.th-wildau.de/forschungsgruppen/ag-schrader/startseite-ag-schrader.html

Arbeitsgebiet Mikrosystemtechnik

Die Mikrosystemtechnik wird im Rahmen der Lehre und angewandten Forschung von Prof. Dr. rer. nat. Andreas H. Foitzik vertreten. Es dominieren hardware-orientierte Inhalte. Schwerpunkt ist die biologische Mikrosystemtechnik für Life-Science-Produkte und -Anwendungen. Dafür stehen ein Reinraum (für Strukturen bis zum Nanometer-Bereich) und ein Kunststofflabor (für die schnelle Umsetzung von Prototypen) zur Verfügung. Das Leistungsspektrum des Arbeitsgebietes umfasst

  • Bauteile für Biochips und Biosensoren
  • Reaktoren im Makro- und Mikrobereich (auch Mikrofluidik)
  • Bearbeitung von Oberflächenstrukturen
  • Aufbau- und Verbindungstechnik (verbinden von kleinen Bauteilen zu einem großen System)
  • Integration von Schaltungen (Signalverbindung der Mikro- mit der Makrowelt)
  • Messen und Regeln des Gesamtsystems
  • Mikrostrukturierung
  • Mikro- und Makrospritzgießen kleiner Bauteile aus Kunststoff
  • Fräsen von Mikrobauteilen aus Kunststoff oder Metall
  • Mechanische und optische Materialprüfung.

Knowhow und Infrastruktur des Arbeitsgebietes stehen auch für Anwendungen außerhalb der biologischen Mikrosystemtechnik zur Verfügung.

www.th-wildau.de/en/im-studium/fachbereiche/igw/igw-studiengaenge/bb-for...

Hardenbergstr. 36
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 25108

Das "Berlin Laboratory for innovative X-ray Technologies" (BLiX) ist ein Applikationslabor für Röntgentechnologien.

BLiX hat den Technologietransfer in diesem Feld zum Ziel. Unsere Vision geht dabei über die Vorstellung eines bilateralen, unidirektionalen Transfers von der Wissenschaft in die Industrie hinaus. Das BLiX ist vielmehr ein Ort kollaborativer Technologieentwicklung im Wissensdreieck Forschung - Ausbildung - Innovation. Das BLiX wird gemeinsam betrieben von der Technischen Universität Berlin und dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie. Angesiedelt ist das BLiX am Stiftungslehrstuhl für "Analytische Röntgenphysik" von Prof. Birgit Kanngießer.

Wir unterstützen Sie als Unternehmen bei Ihrer Forschung und Entwicklung durch

  • Gemeinsame Projekte
  • Zugang zu unseren Messplätzen und unserer Instrumentierung
  • Beratung, Begleitung und Vermittlung an unsere Partner

Wir bieten Ihnen Zugang zu modernen Methoden der Röntgenspektroskopie über

  • Demonstratoren und Prototypen für neuartige Methoden
  • Vermittlung an unsere Partner
  • Begleitung und Unterstützung bei Experimenten

Wir schulen und bilden aus mit

  • Weiterbildungskursen
  • Masterarbeiten und Promotionen
Straße des 17. Juni 136
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 21699

Das Institut für Optik und Atomare Physik (IOAP) an der TU Berlin vereinigt leistungsfähige physikalische Messmethoden und deren Anwendungen unter einem gemeinsamen Dach. Damit ergeben sich faszinierende vorwiegend methodenorientierte Arbeiten in (nichtlinearer) Lichtoptik, Laserphysik, Spektroskopie, optische Technologien, Elektronenmikroskopie und -holographie, sowie Röntgenspektroskopie, Röntgenanalyse und Röntgenoptik. Diese Methoden werden dann auf spezielle experimentelle Untersuchungen auf den Gebieten der Atom-, Molekül-, Cluster- und Festkörperphysik angewandt und in der Lehre engagiert vertreten.

Einsteinufer 19
10587 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 22156

Als weltweit erster Lehrstuhl für Lichttechnik blickt das heutige Fachgebiet Lichttechnik an der TU Berlin auf eine lange Tradition zurück. Das Fachgebiet gehört innerhalb der Fakultät Elektrotechnik und Informatik zum Institut für Energie- und Automatisierungstechnik. Es deckt  als Spezialgebiet der Elektrotechnik ein zukunftsträchtiges Feld mit vielfältigen interdisziplinären Verbindungen wie zum Beispiel zur Gebäudetechnik, Architektur, Umwelttechnik und Medizin ab.

Zahlreiche anwendungsbezogene Forschungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie auf international anerkanntem Niveau durchgeführt und bereichern so die wissenschaftliche Arbeit erfolgreich. Wichtige Forschungsfelder sind hierbei unter anderem Tageslicht, Gebäudeleittechnik, Lichtquellen, Photometrie, angewandte Lichttechnik und Farbmessung.

Am Institut stehen unterschiedliche Geräte wie zum Beispiel Spiegel-Goniophotometer , Bidirektional-Kennzahl-Messplatz, Tageslicht-Messstation, LED Goniophotometer und Spektroradiometer zur Messung von Strahlern, Leuchten, Lampen, Materialien etc. zur Verfügung.

Straße des 17. Juni 118
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 3185 2026

Experimentelle Produkt- und Designentwicklung unter Berücksichtigung neuer Technologien. Schwerpunkt in der Entwicklung von Lichtsystemen und Leuchten auf Basis innovativer LED- und OLED Technologie. Design-Implementierung in forschungs- und innovationsorientierten Bereichen.

Karl-Liebknecht-Str. 24/25
14476 Potsdam
Telefon:
0331 977 5222

Die    Physikalische    Chemie    der    Universität Potsdam (UPPC, s.www.chem.uni-potsdam.de/groups/pc)   ist   Teil   des   Instituts für Chemie   und   hat   ihren   Sitz   am neuen naturwissenschaftlichen Campus in   Potsdam-Golm,   der   Teil   des   Golmer Wissenschaftsparks ist. Unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Gerd Löh-mannsröben, apl. Prof. Dr. Michael U. Kumke und JProf. Dr. Ilko Bald führt UPPC die Ausbildung in den naturwiss. Bachelor- und Masterstudiengängen in der Teildisziplin „Physikalische Chemie“ durch und ist stark in der Doktorandenausbildung engagiert. Sehr erfolgreich ist die Beteiligung an der Graduiertenschule SALSA, 2012 Siegerin im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder.

Grundlagen- und Anwendungsforschung in Photochemie und Photophysik, Laserspektroskopie und optischer Sensorik sind die Kernkompetenzen von UPPC. Die Untersuchung von elementaren  Gasphasenreaktionen mit laserbasierter Ionenmobilitäts (IM)-Spektrometrie als ein spannendes Beispiel für die Erforschung von fundamentalen physiko-chemischen Phänomenen und die Entwicklung optischer Detektionsschemata für die point-of-care Diagnostik von Biomarkern für Lungenkrebs- und Alzheimer-Erkrankun¬gen verdeutlichen das breite Spektrum der Aktivitäten und Expertisen.
Die Berufung von JProf. Dr. Ilko Bald (Jan. 2013) ist eine wichtige wissenschaftliche und personelle Verstärkung (s. www.uni-potsdam.de/osci). Beispiele für faser-basierte optische Methoden, in denen UPPC eine führende Rolle innehat, sind die Photonendichtewellen (PDW)-Spektroskopie (Bunsen-Kirchhoff-Preis für Dr. Oliver Reich 2014, spin-off-Firma PDW Analytics) sowie die O2- und pH-Sensorik auf mikroskopischer und zellulärer Ebene (spin-off-Firma Colibri Photo¬nics). Die hervorragende F&E-Infrastruktur verbun-den mit einer erstklassigen instrumentellen Ausstattung, beides noch deutlich gesteigert durch den Bezug des Drittmittelzentrums (Haus 29) im Herbst 2013, sowie die ausgeprägte interdisziplinäre Anlage der Forschungsthemen zeichnen UPPC als exzellenten Forschungspartner aus. Derzeit sind ca. 50 Mitarbeiter/innen an 15 F&E-Vor-haben mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungs- und Industriepartnern beteiligt. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) wird UPPC das Zentrum für Innovationskompetenz inno-FSPEC Potsdam, gerade (August 2016) mit der weiteren BMBF-Förderung 2016 – 2020 ausgezeichnet, zu einem nationalen Exzellenzzentrum für faseroptische Spektroskopie und Sensorik entwickeln.

F&E-Programme und Projekte von UPPC (Auswahl, Kurztitel, Stichpunkte i. Klammern)

(I) „Zentrum für Innovationskompetenz inno-FSPEC Potsdam. Innovative faseroptische Spektroskopie und Sensorik“, Sieger in BMBF-Wettbewerben 2008 und 2015 (faserbasierte chemische Sensorik und optische Vielkanalspektroskopie, Vielfachstreuung, Photonendichtewellen, Angewandte Analytische Photonik, seit 2009).

(II) „Geochemische Radionuklidrückhaltung an Zementalterationsphasen (GRaZ)“, BMWi-Verbundvorhaben (molekulares Prozessverständnis, Wechselwirkungen von Lanthanoiden mit Komponenten homogener und heterogener salinarer Systeme, 2015 – 2018).

(III) Nachwuchsgruppe „Angewandte Laser-sensorik in komplexen Biosystemen (ALS ComBi)“, BMBF, Sieger im Wettbewerb Inno-Profile-Transfer 2012 (super resolution Spek-troskopie, Einzelmolekül- & Einzelzell-Detek-tion, photonische Kristallfasern, Atomkraft-Mikroskopie, Optogenetik, 2012 – 2017).

(IV) „School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA)“, Exzellenzgraduiertenschule (Analytik in Bio- und Lebenswissenschaften, Bild¬gebung und Mikroskopie, 2012 – 2019, derzeit 6 Doktoranden bzw. Doktorandinnen).

(V) „Nanopartikel-basierte photonische Vor-Ort-Analytik von Endotoxinen in Biopharmazeutika (EndoProve)“, BMBF-Verbundprojekt (Quantenpunkte als photonische Sonden, Aptamere-Erkennungselemente, 2015 – 2018).

(VI) „Entwicklung innovativer bestandsspezifischer Impfstoffe für Geflügel, innoVAK4¬DART“, BMEL-Verbundprojekt (Charakterisierung von Bakterien durch Fluoreszenzmikroskopie und Durchflußzytometrie, Photo-Inaktivierung, 2014 – 2017).

(VII) „Sensorsystem für Methan-Monitoring b. Schiefergasgewinnung“, BMWi ZIM-Koop.-Projekt, (CH4-Lasersensorik, 2014 – 2016).

(VIII) „Rohstoffscreening mit spektral-opti-schen Verfahren bei der Getreidelagerung (OptiScreen)“, BMEL-Verbundprojekt (Myko-toxin-Detektion, Fluoreszenzspektroskopie an Getreide, IMS-Analytik, 2015 – 2018).

(IX) „Intelligence for Soil. Integrated System for Site-Specific Soil Fertility Management (I4S)”, BMBF-Verbundvorhaben (2015 – 18).

(X) „Photonisch-mikrofluidisches Produktionsverfahren zur ultraschnellen Herstellung maßgeschneiderter monoklonaler Antikörper (Affinity Track)“. StaF-Programm (2017 – 19)

(XI) Industrieprojekte “UV Absorber” und “Lebensmitteldispersionen (2016 – 17)

Instrumentierung von UPPC

Umfassende optisch-spektroskopische Instrumentierung, Spektralbereich 200 nm – 10 µm, hohe spektrale, zeitliche (sub ps) und räumliche (sub µm) Auflösung, Mikroskopie und Bildgebung. Erstklassige instrumentelle Ausstattung mit Investitionsmaßnahmen von ca. 10 Mio. € seit 2001. Derzeit Ausstattung s. www.chem.uni-potsdam.de/groups/pc/. Beispiele:

•    Diverse Laserapparaturen mit Absorptions- und Emissionsdetektion
•    Einzelmolekülspektrometer
•    Fluorescence-Imaging-Mikroskop-System
•    PDW-, Lichtstreu- und Photonenkorrelationsspektrometer
•    Ionenmobilitäts- und Massenspektrometer
•    Fasertechnologie und –fusionsspleißgerät
•    Ultrakurzpuls Ti:Sa-Laser mit Nachver-stärkung, Frequenzkonversion und OPA
•    Schreibstand für Faser-Bragg-Gitter
•    Durchflusszytometer
•    Mikro-Thermophorese NanoTemper

 

 

 

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Telefon:
0331/977-1119

Die wichtigste Aufgabe der Firma besteht in der Organisation eines modernen und wettbewerbsfähigen Wissens- und Technologietransfers am Universitätsstandort Potsdam sowie in die Region, aber auch national und international. Ziel ist die wirkungsvolle Ergänzung der Exzellenz in Forschung und Lehre durch einen professionellen Transfer der Ergebnisse aus der Wissenschaft und Forschung.
Im Geschäftsbereich Executive Education stehen zurzeit folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt:

•    abschlussbezogene Weiterbildungsangebote (Masterstudiengänge) in den Bereichen Öffentliche Verwaltung und Privates Management, Zertifikatsstudium Mediation;
•    wissenschaftliche Fortbildungsangebote;
•    internationale Weiterbildungsprojekte;
•    Projekte zur Qualifikation von Flüchtlingen und Migranten.

Im Geschäftsbereich Applied Research & Development werden vor allem Projekte auf folgenden Gebieten bearbeitet:

•    wissenschaftliche Grundlagenforschung;
•    angewandte Forschung und Entwicklung / Auftragsforschung;
•    wissenschaftlich-technische Beratungs- und Dienstleistungen.

Wichtige Arbeitsgebiete sind hier vor allem die Antikörperforschung, Projekte der anorganischen Chemie zum Recycling wertvoller Edel- und Seltenerdmetalle, Laserentwicklung, Materialforschung an innovativen Polymerwerkstoffen sowie geowissenschaftliche Forschungs- und Consultingdienstleistungen.

Im Geschäftsbereich UP TRANSFER Services werden folgenden Leistungen angeboten:

•    Tagungsservice, hauptsächlich für wissenschaftliche Veranstaltungen;
•    Patentverwertung für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg (Projekt Brainshell);
•    UNIshop der Universität Potsdam;
•    Projektmanagement und administrative Services.