Forschungseinrichtungen

Fabeckstr. 60-62
14195 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 844 923 25

LMTB  ... von der Idee zu neuen optischen Verfahren in Medizintechnik und Mikrobearbeitung

Die LMTB ist ein gemeinnütziges Institut für Forschung, Entwicklung und Weiterbildung in der Biomedizinischen Optik und Angewandten Lasertechnik. Langjährige Erfahrung und Kompetenz auf den Gebieten der analytischen und bildgebenden Diagnostik, der minimal-invasiven Therapie und Laserpräzisionsbearbeitung verschieben Grenzen und ermöglichen neue Lösungen.

Die Laser- und Medizin-Technologie GmbH, Berlin (LMTB) ist eine gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für Biomedizinische Optik und Angewandte Lasertechnik. Hauptziel ist der Technologietransfer, d.h. neue Konzepte aus diesen beiden Bereichen zu entwickeln und in die Industrie und in die medizinische Praxis zu transferieren. Viele Ideen in der LMTB entstehen durch die Nähe zum Universitätsklinikum Charité, den drei großen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin. Unter den Gesellschaftern der LMTB befinden sich mehrere führende Medizintechnologiehersteller. Ein wissenschaftsgetriebenes Team von ca. 30 Mitarbeitern ist in einer Vielzahl von zumeist öffentlich geförderten Forschungskooperationen mit akademischen und Firmenpartnern und auch in direktem Industriekontakt aktiv.

Zugleich ist die LMTB Partner für die Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen im Rahmen kommerzieller F&E-Projekte und veranstaltet Laserkurse sowie Workshops zu medizinischen und industriellen Laseranwendungen. Medizintechnikherstellern bietet die LMTB kompetente Beratung und die Durchführung von Studien zu zulassungs- und patentrelevanten Fragestellungen. In den letzten Jahren haben innerhalb der LMTB molekulare Methoden zunehmend an Bedeutung gegenüber den klassischen Lasertherapieverfahren und diagnostischen Methoden gewonnen. Für den Blutprodukte- und Transfusionsmarkt hat die LMTB eine Reihe von Sensoren für Hämolyse und zur Erfassung diverser anderer Blutparameter entwickelt, die nun für die Integration in die Systemlösungen der entsprechenden Hersteller bereit sind. Weitere Anwender dieser Technologie sind die Blutspendezentren, denen so eine nicht-invasive Qualitätskontrolle ermöglicht wird. Zentrales Know-how der LMTB ist das Verständnis der Wechselwirkungsprozesse zwischen Licht und bestrahlter Materie. Im biomedizinischen Bereich geht es dabei insbesondere um die Lichausbreitung in stark streuenden Medien, die sogenannte Gewebeoptik. Diese ist unabdingbare Grundlage für die Entwicklung neuer diagnostischer und lasertherapeutischer Verfahren sowie entsprechender Geräte.

Im Bereich Materialbearbeitung stehen die Präzisionsbearbeitung transparenter und spröder Materialien, sowie die Entwicklung laseroptischer Komponenten im Vordergrund. 3D-Bearbeitungsstationen und Laserkurzpulssysteme sind verfügbar zur Entwicklung innovativer Verfahren für die Glasbearbeitung und Photovoltaik. Dem Bereich der Angewandten Lasertechnik der LMTB entstammt eine neuartige Trepanieroptik, die hohe Arbeitsgeschwindigkeit mit deutlich verbesserter Qualität beim Laserbohren und Laserfräsen verbindet.

Kurze Geschichte der LMTB
Entstanden ist die heutige LMTB 1995 durch Fusion zweier Einrichtungen, die die Anwendung von Lasern wesentlich vorangetrieben haben. Dies war zum einen das 1985 gegründete Laser-Medizin-Zentrum (LMZ), das erste derartige Institut in Deutschland. Der andere Fusionspartner war das 1987 in Berlin gegründete Festkörper-Laser-Institut (FLI), das in seinem Bereich über viele Jahre wesentliche Antriebe gab. Heute konzentriert sich die LMTB auf den F&E-Transfer unter Einsatz innovativer Laser- und Leuchtdioden in der Materialbearbeitung sowie der medizinischen Diagnostik und Therapie.

Schwarzschildstr. 8
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 6392 3530

Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften –ISAS in Dortmund und Berlin leistet innova-tive Beiträge zur Lösung analytischer Herausforderungen in den modernen Material- und Lebens-wissenschaften. Das Spektrum der wissenschaftlichen Arbeiten reicht dabei von der Grundlagen-forschung über die Entwicklung analytischer Verfahren, Techniken und Geräte bis hin zur Proto-typ-Fertigung und zur Validierung und Erprobung der Ergebnisse. Das Institut vereint Experten der verschiedensten Bereiche unter einem Dach: Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure. Das ISAS ist über gemeinsame Berufungen eng mit der TU Dortmund, der RU Bochum und der TU Berlin verknüpft. Die Forschung am ISAS ist auf die Schwerpunktgebiete "Materialforschung und optische Technologien" sowie "Biomedizinische Forschung und Technologien" ausgerichtet.
Am ISAS Institutsteil Berlin werden optische Spektroskopieverfahren zur Material-, Grenzflächen- und Prozessanalytik entwickelt und für die Analyse von kleinsten Materialmengen  sowie insbe-sondere Grenzflächen  und Nanostrukturen eingesetzt. Polarisationsoptische Spektroskopieverfah-ren vom fernen IR bis hin zum VUV-Spektralbereich werden genutzt, um Informationen über ato-mare/molekulare Struktur, Zusammensetzung und elektronische Eigenschaften eines Systems zu erhalten. Neben anorganischen Nanostrukturen stehen zunehmend organische Moleküle als Bau-stein funktionaler Schichten und Grenzflächen  im Fokus, die z.B. in der Sensorik, Biotechnologie, Photovoltaik und  Optoelektronik eingesetzt werden.

An der Sternwarte 16
14482 Potsdam
Telefon:
+ 49 (0)331 / 74 99 0

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik. Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 87 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.