Forschungseinrichtungen

Postfach 101344
03046 Cottbus
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0355/692441

Mikroaktoren und -sensoren sind die Basis für miniaturisierte, intelligente und vernetzte Systeme. Seit 2012 wird in der Projektgruppe „Mesoskopische Aktoren und Systeme“ MESYS des Fraunhofer-Instituts für photonische Mikrosysteme IPMS in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität BTU Cottbus-Senftenberg eine völlig neue Art von leistungsfähigen Aktoren entwickelt und erprobt.

Mithilfe elektrostatischer Aktoren werden Platten oder Balken bewegt und zur Ablenkung von Lichtstrahlen, zur Bewegung von Flüssigkeiten oder zur Erzeugung von Ultraschall genutzt. Ziel der Forscher ist es, fundamentale Auslenkungen nur in Verbindung mit großen Aktor-Abmessungen und hohem Energieverbrauch realisierbar sind. Die Forscher entwickelten durch ein geeignetes Hebelprinzip eine neue Klasse elektrostatischer Biegeaktoren mit extrem kompaktem Design bei gleichzeitig großen Auslenkungen ohne Hysterese. Diese neuen Aktoren werden mit konventionellen Silizium-Herstellungsverfahren gefertigt, sind direkt in Halbleiterbauelemente und CMOS-Schaltkreise integrierbar und besitzen damit das Potential für eine kostengünstige Volumenfertigung.

Durch die Leistungsfähigkeit und den hohen Miniaturisierungsgrad der patentierten Aktor-Technologie eröffnen sich völlig neue Einsatzgebiete und Designmöglichkeiten. Anwendungen im Bereich der Optik sind beispielsweise hochpräzise Positionierantriebe von Mikrokippspiegeln oder Linsensystemen zur Laserstrahlauslenkung, in Piko-Projektoren, 3D-Endoskopen oder mikroskopischen Anwendungen. Auch als optische Schalter oder für die hochgenaue Positionierung von Lichtwellenleitern bieten sich die neuen Aktoren an. Neben der Optik ist eine Vielzahl weiterer Anwendungen im Fokus von MESYS: In der Medizintechnik als Mikropumpen und -ventile in Mikrofluidiksystemen oder implantierbaren Insulinpumpen oder auch als miniaturisierte Lautsprecher für Hörgeräte, Smartphones und Wearables, die im Gegensatz zu bestehenden mikromechanischen Lautsprechern Bässe sehr gut wiedergeben und gleichzeitig ein äußerst kompaktes Design bieten.

 

Unter den Eichen 87
12205 Berlin
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030 8104-1609

Die BAM betreibt Materialforschung und Materialprüfung mit dem Ziel, die Sicherheit in Technik und Chemie weiterzuentwickeln. Die BAM-Abteilung 6 (Materialschutz und Oberflächentechnik) leistet durch Forschung und langjährige Erfahrung einen fundierten Beitrag zur Funktionssicherheit technischer Produkte und Anlagen, die komplexen mechanischen, chemischen, physikalischen, thermischen und klimatischen Beanspruchungen unterliegen. Optische Methoden und Verfahren werden in den Fachbereichen 6.4, 6.7 und 6.8 eingesetzt.

Universitätsplatz 1
01968 Senftenberg
Telefon:
03573 85 506 o.0357385523

- Analyse und Entwicklung von Optischen Schutzschichten für organische und anorganische Halbleiterschaltungen und Produkte
- Untersuchung der Lebensdauer von Schichten, Bauteilen und Produkten in Abhängigkeit von der Bestrahlungsstärke und der Lichtwellenlänge
-  Charakterisierung von Lichtquellen hinsichtlich der Effizienz, optischen Performance auch innerhalb der Ulbrichtkugel (<= 120cm)
-  Analyse und Charakterisierung von Transparenz und Reflektivität organischer und anorganischer Materialien
- Erzeugung von Beleuchtungsdaten z.B. EULUMDAT für Lichtquellen und Ausleuchtungssimulation  
- Methodenentwicklung für optische Analytik z.B. Liquid Crystal Thermographie und Emissionsmikroskopie

Rutherfordstraße 2
12489 Berlin
Telefon:
+49 30 67055-509

Das Institut für Optische Sensorsysteme entwickelt intelligente Sensoren und Datenverarbeitungssoftware zur Lösung von industriellen, wissenschaftlichen und hoheitlichen Fragestellungen.

Im Fokus der Aktivitäten der Einrichtung stehen abbildende optische Systeme, die auf Flugzeugen und Satelliten zum Einsatz kommen. Erkenntnisse aus derartigen Projekten können im Zuge von Technologietransferprojekten in kommerzielle Produkte überführt werden.

Das Institut für Optische Sensorsysteme definiert die Entwicklung geometrisch und/oder spektral hochauflösender Sensorsysteme im sichtbaren und infraroten Bereich der elektromagnetischen Strahlung sowie die thematische Echtzeitverarbeitung von Bilddaten zu nutzerrelevanten Informationen als strategische Ziele. Der operationelle Einsatz solcher Sensoren verlangt eine weitgehende Autonomie, die ein selbständiges Agieren des Systems einschließt. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung an der Entwicklung von Kleinsatelliten beteiligt.

Von ausschlaggebender Bedeutung für die Arbeit der Einrichtung ist die Verfolgung systemischer Ansätze, die alle optischen, mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Aspekte bei der Entwicklung eines Sensorsystems berücksichtigen. Die Struktur der Einrichtung OS trägt dem Rechnung.

Gustav-Kirchhoff-Str. 4
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 6932-2602

Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisions-messtechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Kompakte atmosphärische Mikrowellenplasmaquellen werden u. a. für medizinische Anwendungen oder zur Oberflächenbeschichtung entwickelt.

Das FBH ist ein international anerkanntes Zentrum für III/V-Verbindungshalbleiter mit allen Kompetenzen: vom Entwurf, über die Fertigung bis hin zur Charakterisierung von Bauelementen.

Seine Forschungsergebnisse setzt das FBH in enger Zusammenarbeit mit der Industrie um und transferiert innovative Produktideen und Technologien erfolgreich durch Spin-offs. In strategischen Partnerschaften mit der Industrie sichert es in der Höchstfrequenztechnik die technologische Kompetenz Deutschlands.

Für Partner aus Forschung und Industrie entwickelt das FBH hochwertige Produkte und Services, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Seinem inter-nationalen Kundenstamm bietet es Know-how und Komplettlösungen aus einer Hand: vom Entwurf bis zum lieferfähigen Modul.

Forschungsthemen & Kompetenzbereiche:

  • Diodenlaser
  • Galliumnitrid-Optoelektronik
  • Mikrowellenkomponenten & -systeme
  • Galliumnitrid-Elektronik
  • Material- und Prozesstechnologie
Geiselbergstr. 69
14476 Potsdam
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+49 (0)331 / 568-10

 

Fortschritte in den optischen Technologien beruhen maßgeblich auf neuartigen Funktionsmaterialien mit besonderen optischen, elektrischen und photosensitiven Eigenschaften.

Die Entwicklung polymerer Funktionsmaterialien und durchgängig Polymer basierter optischer Funktionselemente ist ein Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt des Fraunhofer IAP. Diese Aktivitäten kann man unter der Überschrift „Licht als Werkzeug - Werkzeuge für Licht“ zusammenfassen. Die interdisziplinären Forschungsprojekte des Fraunhofer IAP verbinden dabei die Entwicklung optischer und photosensitiver Materialien, einschließlich deren Verarbeitungs- und Strukturierungstechnologien, mit der darauf aufbauenden Entwicklung optischer Funktionselemente.
Schwerpunkt sind folgende Forschungskomplexe: Voll-optisch strukturierbare Materialien für optische Komponenten, Sicherheitslabel und strukturierte biofunktionale Oberflächen; holographische Materialien zur Herstellung diffraktiv-optischer Elemente; Flüssigkristalle und photoorientierbare Polymere zur Herstellung anisotroper Elemente, wie Retarder, Polarisatoren, anisotrope Emitterschichten, sowie Funktionsschichten für Display-Technologien und Sensorik. Weitere Schwerpunkte sind halbleitende und elektrolumineszierende Polymere und Nanokomposite für organische Leuchtdioden (OLEDs), organische Feldeffekttransistoren (OFETs) und für die organische Photovoltaik, die Entwicklung optischer Sonden für den Life-Science-Bereich, die optische Sauerstoffmessung in kleinsten Volumina und die Entwicklung von Polymerlasern. In der Entwicklung befinden sich fluoreszierende Materialien für spektrale Lichtwandler bis hin zu organischen Lasern, chromogene Materialien für „Smart Windows“ und Display-Anwendungen, Materialien für funktionalisierte Oberflächen und optische Funktionsschichten für die Sensorik sowie organisch-anorganische Hybridmaterialien und Nanokomposite für die unterschiedlichsten Anwendungen in der Optik/Photonik.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten des Fraunhofer IAP liegt dabei auf anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit und für Partner in der chemischen und optischen Industrie. Das Fraunhofer IAP agiert dabei als interdisziplinäre Schnittstelle zwischen Materialforschung und Optik bzw. als Mittler zwischen chemischer und optischer Industrie.
Wissenschaftler des Fraunhofer IAP führen weiterhin Lehraufgaben an der Universität Potsdam  durch, z.B. auf den Gebieten der Polymerchemie, Polymerphysik, Photochemie, Photophysik und der supramolekularen Chemie, und betreuen Diplom- und Promotionsarbeiten.

Einsteinufer 37
10587 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 31002-400

Fraunhofer HHI erforscht und entwickelt  Photonische Komponenten und Übertragungssysteme, faseroptische Sensoren, Mobilfunk, und Videokodierung. Mit unseren 300 festen und etwa 200 studentischen Mitarbeitern arbeiten wir daran, das kontinuierliche Wachstum des Datenverkehrs im Internet zu ermöglichen und entwickeln neue Sensortechnologien für unterschiedliche Anwendungen. Mit unserer langen Geschichte in der Forschung ist heutzutage jeder Mensch in Kontakt – ohne es zu wissen – mit unseren Technologien: Jedes zweite im Internet transportierte Bit ist ein H.264 oder H.265 komprimiertes Video. HHI hat diese Standards, die auf etwa 2 Mrd. Geräten installiert sind, maßgeblich mitentwickelt. Auch etwa jedes zweite im Internet transportierte Bit berührt eine unserer Photonischen Komponenten, die als optoelektronische Konverter in den Knoten des Internet installiert sind.

Maria-Reiche-Str. 2
01109 Dresden
Telefon:
0351 / 8823-0

Das Fraunhofer IPMS mit Sitz in Dresden und einer Projektgruppe in Cottbus ist Forschungs- und Servicepartner auf dem Gebiet der Sensoren und Aktoren, ASICs, Mikrosysteme (MEMS/MOEMS), drahtlosen Datenübertragung, Industrie 4.0 Lösungen sowie Nanoelektronik.

Das IPMS fokussiert sich mit seinen Dienstleistungen auf die Anwendungsbereiche "Smart Industrial Solutions", "Medical and Health Applications" und "Improved Quality of Living".

Das Institut besitzt in Dresden zwei Standorte mit jeweils eigenen Reinräumen für 150/200 mm und 300 mm Wafer und modernster Ausstattung für die Auftragserfüllung.

Als eines von gegenwärtig 67 eigenständigen Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., der europaweit führenden Organisation für industrienahe Forschung, arbeiten wir mit rund 300 Wissenschaftlern gemeinsam mit Industrieunternehmen, Dienstleistungsunternehmen und der öffentlichen Hand an Projekten zum direkten Nutzen für Unternehmen und zum Vorteil der Gesellschaft.
Um den hohen Ansprüchen unserer Kunden zu genügen, ist das Fraunhofer IPMS für Forschung, Entwicklung und Fertigung photonischer Mikrosysteme, die entsprechenden Halbleiter- und Mikrosystemprozesse, integrierte Aktorik/Sensorik und Beratung von der DEKRA nach der Norm DIN EN 9001:2008 zertifiziert.

 

Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 39006-0

Das Fraunhofer IPK in Berlin steht seit über 35 Jahren für Exzellenz in der Produktionswissenschaft. Es betreibt angewandte Forschung und Entwicklung für die gesamte Prozesskette produzierender Unternehmen – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess, die Instandhaltung von Investitionsgütern und die Wiederverwertung von Produkten bis hin zu Gestaltung und Management von Fabrikbetrieben. Zudem übertragen wir produktionstechnische Lösungen in Anwendungsgebiete außerhalb der Industrie, etwa in die Bereiche Medizin, Verkehr und Sicherheit. Analog dazu gliedert sich das Institut in die sieben Geschäftsfelder Unternehmensmanagement, Virtuelle Produktentstehung, Produktionssysteme, Füge- und Beschichtungstechnik, Automatisierungstechnik, Qualitätsmanagement sowie Medizintechnik. Eine enge Zusammenarbeit der Geschäftsfelder ermöglicht die Bearbeitung auch sehr komplexer Themen.

Als Institut der Fraunhofer-Gesellschaft orientieren wir unsere Arbeit eng am Bedarf unserer Kunden und Partner: Mit markt- und praxisnaher FuE tragen wir dazu bei, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Wir entwickeln zukunftsorientiert neue Lösungen und modernisieren, optimieren und erweitern existierende Technologien und Anwendungen. Dabei ist unser Ziel, ökonomische Erwägungen mit den Maximen Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in Einklang zu bringen. Neben der Auftragsforschung entwickeln wir im Rahmen von Vorlaufprojekten innovative Konzepte für die Produktion von morgen. Dabei entstehende Basisinnovationen überführen wir gemeinsam mit Partnern in marktreife Produkte.

Wissenschaftliche Partner

Sie finden uns unter einem Dach mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF der TU Berlin im Produktionstechnischen Zentrum (PTZ) am Charlottenburger Spreebogen. Seit der Gründung des Fraunhofer IPK sind die beiden Institute durch eine enge Kooperation verbunden. Das versetzt das PTZ in die einzigartige Lage, die gesamte wissenschaftliche Innovationskette von der Grundlagenforschung über anwendungsorientierte Expertise bis hin zur Einsatzreife abdecken zu können. Über die gemeinsame Entwicklung von Prototypen etwa können effizient universitäre Forschungsergebnisse für die betriebliche Praxis aufbereitet und angeboten werden.

Weitere enge Partner des Fraunhofer IPK sind die BAM – Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Fraunhofer IPK betreibt gemeinsam mit der Charité das »Berliner Zentrum für Mechatronische Medizintechnik« (BZMM). Darin arbeiten Ingenieure und Mediziner eng zusammen, sodass technische Entwicklung und klinische Evaluierung aus einer Hand angeboten werden können. Die Kooperation mit der BAM ermöglicht nicht nur die gemeinsame Nutzung technischer Anlagen, sondern auch eine ganzheitliche Beratung von Kunden und Partnern im Bereich Fügeverfahren, die Fragen der Wirtschaftlichkeit ebenso einschließt wie Sicherheitsaspekte.

Die Abteilung Biosystemintegration und Prozessautomatisierung erarbeitet Lösungen für komplexe Labor­automatisierungsaufgaben aus der Biotechnologie, Biomedizin und anderen Gebieten mittels Mikrosystemtechnik und Optik. Der Fokus liegt in der Entwicklung von Verfahren und Geräten für verschiedene Point-of-Care-Anwendungen. Dafür steht unter anderem eine In-vitro-Diagnostik (ivD)-Plattform zur Verfügung, die je nach Fragestellung an unterschiedliche diagnostische Tests adaptiert werden kann. Hinzu kommen Verfahren und Geräte für die Analyse und Anwendung molekularer Grenzflächen und elektronischer Effekte höherer Ordnung.

 

Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
Telefon:
+49 (30) 46403-219

Unsichtbar – aber unverzichtbar: nichts funktioniert mehr ohne hoch integrierte photonische Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik. Grundlage für deren Integration in Produkte ist die Verfügbarkeit von zuverlässigen und kostengünstigen Aufbau- und Verbindungstechniken. Das Fraunhofer IZM, weltweit führend bei der Entwicklung und Zuverlässigkeitsbewertung von Electronic/Photonic Packaging Technologien, stellt seinen Kunden angepasste Systemintegrationstechnologien auf Wafer-, Chip- und Boardebene zur Verfügung. Forschung am Fraunhofer IZM bedeutet auch, Elektronik/Photonik zuverlässiger zu gestalten und seinen Kunden sichere Aussagen zur Haltbarkeit zur Verfügung zu stellen.

In der Photonik werden die Kompetenzen des IZM zusammengeführt, um gezielt Themen in der Tele- und Datenkommunikation, Lichtgenerierung für Beleuchtung und Materialbearbeitung sowie der optischen Sensorik zu bearbeiteten.Innerhalb dieser Bereiche werden verschiedene Ziele fokussiert. Bei der Kommunikation sind dies Breitbandigkeit, Leistungseffizienz, hohe heterogene Integrationsdichte, bei der Beleuchtung hohe Leistungsdichte, Wärmemanagement, multifunktionale Integration, Wellenlängenkonversion und Strahlführung. Im Bereich der Sensorik stehen die anwendungsspezifische Heterointegration von Anregungsquelle, Sensor und Auswertelektronik im Vordergrund. In allen diesen Anwendungen steht die volumenangepasste produktionsnahe Fertigungstechnologie, Kosteneffizienz und hohe Ausbeute im Fokus.

Hahn-Meitner-Platz 1
14109 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 8062-12945

Branche
Außeruniversitäre Forschung, Forschung und Entwicklung, Synchrotronstrahltechnik, Wissenschaftliche Einrichtungen

Schwerpunkte
Als eines von 16 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft betreibt das HZB Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung auf Gebieten der exakten Naturwissen-schaften, insbesondere auf dem Gebiet der kondensierten Materie. Arbeitsschwerpunkte sind die Strukturforschung zur Aufklärung des Aufbaus der Materie sowie die Solar-Energieforschung, die Prozesse und Materialien zur Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische oder chemische Energie untersucht. Das Helmholtz-Zentrum Berlin betreibt zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II (für Experimente mit Neutronen) und den Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung (vom Terahertz- bis in den Röntgenbereich) erzeugt. Wichtige Forschungsfelder sind Magnetismus, Supraleitung und Solarenergie.

Technologiefelder
Photonik und Optik, Photovoltaik

Wilhelminenhofstraße 75A
12459 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 5019-3298

Die fünf Fachbereiche der HTW bieten ein bemerkenswert breites Fächerspektrum in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung. Es reicht von den klassischen Fachhochschul-Disziplinen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Betriebswirtschaftslehre bis zu jüngeren, innovativen Ausbildungsangeboten wie Informationstechnik/Vernetzte System, Life Science Engineering, Umwelttechnik/Regenerative Energien und Mikrosystemtechnik.

Betrachten wir die Mikrosystemtechnik etwas näher. Diese Hochtechnologie durchdringt heute nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens. Automobiltechnik, Multimediatechnik, Medizintechnik, Bio- und Gentechnik, Umweltschutz – überall hier findet man hochkomplexe Mikrosysteme. Das siebensemestrige Studium an der HTW Berlin, innerhalb dessen auch ein sechsmonatiges Unternehmenspraktikum absolviert wird, bietet neben einer soliden Ausbildung in den ingenieurtechnischen Kernkompetenzen ebenso den Zugang zu modernen Simulations- und CAD-Techniken, zur Informatik, Elektronik, Sensorik und Mikrotechnologie.

Rankings bescheinigen der HTW regelmäßig eine vorzügliche Ausbildungsqualität. Fremdsprachen sowie Schlüsselqualifikationen kommt eine große Bedeutung zu. Ideale Voraussetzungen finden alle, die einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren möchten. Die HTW pflegt Kontakte zu über 120 Hochschulen weltweit und hat ein dichtes Netz von Kooperationsbeziehungen aufgebaut.

An der HTW werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben einem breiten thematischen Spektrum realisiert. Die HTW kooperiert in Berlin, Deutschland und Europa mit mittelständischen Unternehmen, Gewerkschaften, Verwaltungen, Verbänden, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen.

An der Sternwarte 16
14482 Potsdam
Telefon:
0331 7499 6229

Das Zentrum für Innovationskompetenz innoFSPEC Potsdam wurde 2008 in Potsdam gegründet und betreibt multidisziplinäre Forschung auf dem Gebiet der innovativen faseroptischen Spektroskopie und Sensorik. Als Gemeinschafts-vorhaben des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Physikalischen Chemie der Universität Potsdam (UPPC) vereint innoFSPEC Kompetenzen auf dem Gebiet der bildgebenden Vielkanalspektroskopie, faser-optischer chemischer Sensorik und multidimensionaler Datenverarbeitung. Neben der physikalisch-chemischen Analytik von Gasen, nano- und mikrostrukturierten Materialien wie Emulsionen und Suspensionen, chemischen und biotechnologischen Prozessen sowie medizinischen Anwendungen stehen dabei astrophotonische Komponenten (etwa komplexe Faser-Bragg-Gitter) für astrophysikalische Anwendungen im Mittelpunkt des Interesses. An der Einrichtung sind knapp 30 Forscher tätig. Das innoFSPEC ist auch aufgrund seiner hervorragenden experimentellen Ausstattung in viele regionale, nationale und internationale Kooperationen mit akademischen und industriellen Partnern eingebunden. Mit seinem Know-how und hervorragend ausgestatteten Laboren sucht „innoFSPEC“ die Kooperation mit wissenschaftlichen und industriellen Partnern.

Ein Portrait über das innoFSPEC ist zu finden unter: http://www.optik-bb.de/de/news/eine-au-ergew-hnliche-allianz

 

Rudower Chaussee 31
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 6392 6503

Gemeinnützige private Industrieforschungseinrichtung, Durchführung von Projekten im Bereich der Grundlagenforschung und angewandten Forschung speziell auf dem Gebiet der Photonik und der Röntgenphysik und -technik. Kernkompetenz: Prozessnahe Röntgenanalytik; Photonische Kristallfasern für Laseranwendungen. Durchführung von Workshops, Konferenzen und Ausstellungen auf diesen Gebieten auch zur Weiterbildung Seit 2001 wird alle zwei Jahre die Fachtagung PRORA "Prozessnahe Röntgenanalytik" durch das IAP organisiert einschließlich einer Industrieausstellung führender Hersteller von Geräten für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen, Teilnahme von Fachleuten hauptsächlich aus Deutschland und Europa.

Rudower Chaussee 31
12489 Berlin
Telefon:
030 6392 6503
Kantstraße 55
14513 Teltow
Telefon:
+49 (0)3328 / 33 46-0

Das Institut für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e.V. (IDM) ist ein auf dem Gebiet der Materialwissenschaften tätiges gemeinnütziges Forschungsinstitut, dabei ist die Entwicklung von Materialien für optische Technologien einer der FuE-Schwerpunkte. Das Spektrum der Arbeiten umfasst die chemische Synthese optischer und sensorischer Funktionsmaterialien, die Erarbeitung von Strukturierungs- und Verarbeitungs- sowie Repikationsstechnologien bis hin zur Entwicklung optischer und sensorischer Funktionselemente. Dabei entwickelt das IDM Polymer- und Kompositmaterialien insbesondere zur photochemischen, holographischen und Elektronenstrahl-Strukturierung. Das IDM realisiert Materialentwicklung, Prozessentwicklung sowie die Entwicklung optischer Komponenten in einer Hand. So sind Materialien für spezielle Resiste und zur voll-optischen Herstellung diffraktiv-optischer Elemente Arbeitsschwerpunkte. Kundenspezifische Synthesearbeiten im Bereich von Organika und Polymeren werden im Rahmen von FuE-Aufträgen durchgeführt.

Das Institut für interdisziplinäre Technologien Berlin gGmbH (IITB) wurde im Jahre 2017 als gemeinnützige private Forschungseinrichtung zur Durchführung von Technologieprojekten mit interdisziplinärem Charakter gegründet. Die Kernkompetenzen liegen auf den Gebieten Photonik, Elektronik und Messtechnik.Das IITB ist vor allem Partner von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Zu diesem Zweck bietet das IITB komplette Lösungen an und führt Forschungsvorhaben aus.Mit dem Fokus in der Region ist das Institut für interdisziplinäre Technologien Berlin aber auch überregional und international tätig. Arbeitsgebiete Unser Spezialgebiet sind Laser-F&E und Laseranwendungen sowie Komponentenentwicklung. Darüber hinaus verfügen wir über umfangreiche Erfahrung mit Sensoren, optischer Simulation, Elektronik, Plasmatechnik und Spektroskopie.

Leistungsangebot Forschung, Entwicklung, Projekt- und IP-Management, Studien und Beratungsleistungen, Technologie-Transfer Beispiele für unsere qualifizierten Beratungsleistungen sind

•    Produktentwicklung und Produktdesign
•    Bewertung und Vergleich von Technologien, Konzepten und Produkten
•    Erstellung oder Bewertung von Anträgen für Förderprojekte und Patentanmeldungen

Wir arbeiten sowohl in unseren eigenen Räumlichkeiten als auch in den Räumlichkeiten unserer Kunden. Durch die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten haben wir Zugang zu einer breiten Palette weiterer spezialisierter Instrumente und Geräte.

Schwarzschildstr. 8
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 6392 3530

Das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften –ISAS in Dortmund und Berlin leistet innova-tive Beiträge zur Lösung analytischer Herausforderungen in den modernen Material- und Lebens-wissenschaften. Das Spektrum der wissenschaftlichen Arbeiten reicht dabei von der Grundlagen-forschung über die Entwicklung analytischer Verfahren, Techniken und Geräte bis hin zur Proto-typ-Fertigung und zur Validierung und Erprobung der Ergebnisse. Das Institut vereint Experten der verschiedensten Bereiche unter einem Dach: Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure. Das ISAS ist über gemeinsame Berufungen eng mit der TU Dortmund, der RU Bochum und der TU Berlin verknüpft. Die Forschung am ISAS ist auf die Schwerpunktgebiete "Materialforschung und optische Technologien" sowie "Biomedizinische Forschung und Technologien" ausgerichtet.
Am ISAS Institutsteil Berlin werden optische Spektroskopieverfahren zur Material-, Grenzflächen- und Prozessanalytik entwickelt und für die Analyse von kleinsten Materialmengen  sowie insbe-sondere Grenzflächen  und Nanostrukturen eingesetzt. Polarisationsoptische Spektroskopieverfah-ren vom fernen IR bis hin zum VUV-Spektralbereich werden genutzt, um Informationen über ato-mare/molekulare Struktur, Zusammensetzung und elektronische Eigenschaften eines Systems zu erhalten. Neben anorganischen Nanostrukturen stehen zunehmend organische Moleküle als Bau-stein funktionaler Schichten und Grenzflächen  im Fokus, die z.B. in der Sensorik, Biotechnologie, Photovoltaik und  Optoelektronik eingesetzt werden.

An der Sternwarte 16
14482 Potsdam
Telefon:
+ 49 (0)331 / 74 99 0

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik. Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 87 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.

Max-Born-Strasse 2A
12489 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 63921402

Das Max-Born-Institut (MBI) betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der nichtlinearen Optik und Kurzzeitdynamik bei der Wechselwirkung von Materie mit Laserlicht und verfolgt daraus resultierende Anwendungsaspekte. Es entwickelt und nutzt hierzu ultrakurze und ultraintensive Laser und laserbasierte Kurzpuls-Lichtquellen in einem breiten Spektralgebiet in Verbindung mit Methoden der nichtlinearen Spektroskopie.

Mit seiner Forschung nimmt das MBI überregionale Aufgaben von gesamtstaatlichem Interesse wahr. Es beteiligt sich an zahlreichen Kooperationsprojekten mit Forschungsgruppen und industriellen Partnern in nationalen und internationalen Verbünden.

Köpenicker Str. 325, Haus 201
12555 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 609 847 20

Der Optotransmitter-Umweltschutz-Technologie e.V. (OUT e.V.) wurde 1991 als gemeinnützige eigenständige Forschungseinrichtung mit dem Ziel der Förderung von Wissenschaft und Forschung im öffentlichen Interesse gegründet. Seine Forschungsfelder liegen vorzugsweise auf den Gebieten der Optoelektronik und umweltverträglicher Technologien. Mitglieder sind kleine und mittelständische Unternehmen, andere Forschungseinrichtungen und natürliche Personen.

Wir fördern und betreiben bundesweit vernetzt industrienahe und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung für Technologien der Optoelektronik, Dünnschichttechnik, Sensorik und Signalverarbeitung bis zur Prototypentwicklung. Der OUT e.V. verfügt über drei modern eingerichtete Forschungslabore mit hochwertiger Messtechnik und Simulationssoftware.

Wir bieten eine Plattform für ein international erfolgreich agierendes Netzwerkmanagement für KMU im Bereich der Sicherheitstechnologien.

Der OUT e.V. besitzt langjährige Erfahrungen im Projekt- und Koordinierungsmanagement für Einzel-, Kooperations- und komplexe Verbundvorhaben.

Der OUT e.V. ist ein dynamisch gewachsenes Forschungsinstitut und Beispiel für eine flexible Vernetzung zwischen der Industrie, der Forschungs- und Förderlandschaft. Er ist jederzeit offen für neue und innovative Technologiefelder zum unmittelbaren Nutzen für die Gesellschaft. Dies zeigt sich auch im Engagement als Gründungsmitglied der Zuse-Gemeinschaft.

Abbestraße 2-12
10587 Berlin
Telefon:
+49 030-3481-7238

Arbeitsgebiete

  • Radiometrie vom THz- bis in den Röntgenbereich   
  • Reflektometrie, Scatterometrie und Röntgen- und IR-(Mikro)- Spektrometrie mit Synchrotronstrahlung
  • Quantitative Verfahren für die Nanoanalytik, z.B. Nanoschichtanalytik, Nanopartikelcharakterisierung
  • Entwicklung und Anwendung radiometrischer Verfahren für die Erdfernerkundung und die Astronomie
  • Medizinphysik und Messverfahren der biomedizinischen Optik

Leistungsangebot

  • Kalibrierung und Charakterisierung von Detektoren und Strahlungsquellen vom THz- bis in den Röntgenbereich
  • Charakterisierung von optischen Komponenten (z.B. Spiegel, Filter, Gitter) vom THz- bis in den Röntgenbereich
  • Charakterisierung und Kalibrierung von Instrumentierung für die Erdfernerkundung und Astronomie
  • Entwicklung und Bereitstellung von Referenzmessverfahren für die Laboratoriumsmedizin
  • Optische Mess- und Bildgebungsverfahren für die Medizin und Biomedizin

 Spezielle Ausstattung

  • Elektronenspeicherring Metrology Light Source (MLS) mit Messplätzen vom THz- bis in den Extrem-UV (EUV)-Bereich
  • PTB-Laboratorium bei BESSY II mit Messplätzen vom EUV bis in den Röntgenbereich
  • Primäre Empfängernormale (Kryoradiometer)
  • Messplätze für Radiometrie vom THz- bis in den UV-Bereich bei Nutzung von diversen Strahlungsquellen (Hohlraumstrahlern, Plasmastrahlern, Laser, Lampen)
  • Messplätze zur Bestimmung des spektralen Emissionsgrads
  • Referenzmessplätze für die Durchflusszytometrie
  • Messplätze zur quantitativen Mikroskopie
  • In vivo Mess- und Bildgebungsverfahren der Gewebeoptik
Magdeburger Straße 50
14770 Brandenburg
Telefon:
03381 355 101
Hochschulring 1
15745 Wildau
Telefon:
+49 (0)3375-508119

Technische Hochschule Wildau – Kompetenter Partner für Wirtschaft und Wissenschaft

Mit der 1991 gegründeten Technischen Hochschule Wildau erhielten die akademische Lehre und die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung in der Region südöstlich von Berlin einen festen Platz und einen herausragenden Stellenwert. Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch öffentliche Verwaltung profitiert unmittelbar davon – durch die zielgerichtete Gewinnung von jungen Fach- und Führungskräften aus den Reihen der Absolventinnen und Absolventen, FuE-Kooperationen und -Projekte, Netzwerke für den Wissens- und Technologietransfer sowie speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen und Einrichtungen zugeschnittene Weiterbildungsprogramme.

Zertifizierte Qualität und enger Praxisbezug sind besondere Kennzeichen der 28 Ingenieur-, wirtschafts- und verwaltungswissenschaftlichen sowie juristischen Studiengänge im Direkt- und berufsbegleitenden Studium an der mit mehr als 4.200 Studierenden größten (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Die komplette Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Master-Abschlüsse hat den akademischen Charakter der TH Wildau erheblich gestärkt.

Arbeitsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien

Die Arbeitsgruppe Photonik, Laser- und Plasmatechnologien unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Sigurd Schrader vertritt die Arbeitsgebiete der Photonik, der optischen Technologien sowie der Laser- und Plasmatechnologien sowohl in der Lehre als auch in der angewandten Forschung. Die AG befasst sich mit den Bereichen:

  • Materialsynthese und Untersuchungen
  • Herstellung optoelektronischer Bauteile und Komponenten
  • Charakterisierung von optoelektronischen Bauteilen und Komponenten
  • Prozesscharakterisierung und Optimierung.

Die Forschung erfolgt in enger Kooperation mit industriellen Partnern, vorwiegend mit klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, aber auch mit Forschungseinrichtungen und Universitäten in nationalen und internationalen Netzwerken.

Mit dem IHP Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik GmbH, Frankfurt (Oder) besteht eine enge vertragliche Zusammenarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Ausbildungszentrums (Joint Lab). Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeitselektronik und Photonik, die gemeinsame Lehre und Ausbildung auf dem Gebiet der Mikroelektronik und die Entwicklung neuartiger siliziumbasierter Bauelementekonzepte und Technologien für die Hochgeschwindigkeitselektronik und Photonik. Im Joint Lab werden unter anderem Verfahren zur Erzeugung von Graphenschichten untersucht, um höherer Grenzfrequenzen bis in den Teraherz-Bereich und damit neue Anwendungen in der Sensorik und Medizintechnik zu erschließen.

www.th-wildau.de/forschungsgruppen/ag-schrader/startseite-ag-schrader.html

Arbeitsgebiet Mikrosystemtechnik

Die Mikrosystemtechnik wird im Rahmen der Lehre und angewandten Forschung von Prof. Dr. rer. nat. Andreas H. Foitzik vertreten. Es dominieren hardware-orientierte Inhalte. Schwerpunkt ist die biologische Mikrosystemtechnik für Life-Science-Produkte und -Anwendungen. Dafür stehen ein Reinraum (für Strukturen bis zum Nanometer-Bereich) und ein Kunststofflabor (für die schnelle Umsetzung von Prototypen) zur Verfügung. Das Leistungsspektrum des Arbeitsgebietes umfasst

  • Bauteile für Biochips und Biosensoren
  • Reaktoren im Makro- und Mikrobereich (auch Mikrofluidik)
  • Bearbeitung von Oberflächenstrukturen
  • Aufbau- und Verbindungstechnik (verbinden von kleinen Bauteilen zu einem großen System)
  • Integration von Schaltungen (Signalverbindung der Mikro- mit der Makrowelt)
  • Messen und Regeln des Gesamtsystems
  • Mikrostrukturierung
  • Mikro- und Makrospritzgießen kleiner Bauteile aus Kunststoff
  • Fräsen von Mikrobauteilen aus Kunststoff oder Metall
  • Mechanische und optische Materialprüfung.

Knowhow und Infrastruktur des Arbeitsgebietes stehen auch für Anwendungen außerhalb der biologischen Mikrosystemtechnik zur Verfügung.

www.th-wildau.de/en/im-studium/fachbereiche/igw/igw-studiengaenge/bb-for...

Hardenbergstr. 36
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 25108

Das "Berlin Laboratory for innovative X-ray Technologies" (BLiX) ist ein Applikationslabor für Röntgentechnologien.

BLiX hat den Technologietransfer in diesem Feld zum Ziel. Unsere Vision geht dabei über die Vorstellung eines bilateralen, unidirektionalen Transfers von der Wissenschaft in die Industrie hinaus. Das BLiX ist vielmehr ein Ort kollaborativer Technologieentwicklung im Wissensdreieck Forschung - Ausbildung - Innovation. Das BLiX wird gemeinsam betrieben von der Technischen Universität Berlin und dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie. Angesiedelt ist das BLiX am Stiftungslehrstuhl für "Analytische Röntgenphysik" von Prof. Birgit Kanngießer.

Wir unterstützen Sie als Unternehmen bei Ihrer Forschung und Entwicklung durch

  • Gemeinsame Projekte
  • Zugang zu unseren Messplätzen und unserer Instrumentierung
  • Beratung, Begleitung und Vermittlung an unsere Partner

Wir bieten Ihnen Zugang zu modernen Methoden der Röntgenspektroskopie über

  • Demonstratoren und Prototypen für neuartige Methoden
  • Vermittlung an unsere Partner
  • Begleitung und Unterstützung bei Experimenten

Wir schulen und bilden aus mit

  • Weiterbildungskursen
  • Masterarbeiten und Promotionen
Straße des 17. Juni 136
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 21699

Das Institut für Optik und Atomare Physik (IOAP) an der TU Berlin vereinigt leistungsfähige physikalische Messmethoden und deren Anwendungen unter einem gemeinsamen Dach. Damit ergeben sich faszinierende vorwiegend methodenorientierte Arbeiten in (nichtlinearer) Lichtoptik, Laserphysik, Spektroskopie, optische Technologien, Elektronenmikroskopie und -holographie, sowie Röntgenspektroskopie, Röntgenanalyse und Röntgenoptik. Diese Methoden werden dann auf spezielle experimentelle Untersuchungen auf den Gebieten der Atom-, Molekül-, Cluster- und Festkörperphysik angewandt und in der Lehre engagiert vertreten.

Einsteinufer 19
10587 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 314 22156

Als weltweit erster Lehrstuhl für Lichttechnik blickt das heutige Fachgebiet Lichttechnik an der TU Berlin auf eine lange Tradition zurück. Das Fachgebiet gehört innerhalb der Fakultät Elektrotechnik und Informatik zum Institut für Energie- und Automatisierungstechnik. Es deckt  als Spezialgebiet der Elektrotechnik ein zukunftsträchtiges Feld mit vielfältigen interdisziplinären Verbindungen wie zum Beispiel zur Gebäudetechnik, Architektur, Umwelttechnik und Medizin ab.

Zahlreiche anwendungsbezogene Forschungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie auf international anerkanntem Niveau durchgeführt und bereichern so die wissenschaftliche Arbeit erfolgreich. Wichtige Forschungsfelder sind hierbei unter anderem Tageslicht, Gebäudeleittechnik, Lichtquellen, Photometrie, angewandte Lichttechnik und Farbmessung.

Am Institut stehen unterschiedliche Geräte wie zum Beispiel Spiegel-Goniophotometer , Bidirektional-Kennzahl-Messplatz, Tageslicht-Messstation, LED Goniophotometer und Spektroradiometer zur Messung von Strahlern, Leuchten, Lampen, Materialien etc. zur Verfügung.

Straße des 17. Juni 118
10623 Berlin
Telefon:
+49 (0)30 / 3185 2026

Experimentelle Produkt- und Designentwicklung unter Berücksichtigung neuer Technologien. Schwerpunkt in der Entwicklung von Lichtsystemen und Leuchten auf Basis innovativer LED- und OLED Technologie. Design-Implementierung in forschungs- und innovationsorientierten Bereichen.

Karl-Liebknecht-Str. 24/25
14476 Potsdam
Telefon:
0331 977 5222

Die    Physikalische    Chemie    der    Universität Potsdam (UPPC, s.www.chem.uni-potsdam.de/groups/pc)   ist   Teil   des   Instituts für Chemie   und   hat   ihren   Sitz   am neuen naturwissenschaftlichen Campus in   Potsdam-Golm,   der   Teil   des   Golmer Wissenschaftsparks ist. Unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Gerd Löh-mannsröben, apl. Prof. Dr. Michael U. Kumke und JProf. Dr. Ilko Bald führt UPPC die Ausbildung in den naturwiss. Bachelor- und Masterstudiengängen in der Teildisziplin „Physikalische Chemie“ durch und ist stark in der Doktorandenausbildung engagiert. Sehr erfolgreich ist die Beteiligung an der Graduiertenschule SALSA, 2012 Siegerin im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder.

Grundlagen- und Anwendungsforschung in Photochemie und Photophysik, Laserspektroskopie und optischer Sensorik sind die Kernkompetenzen von UPPC. Die Untersuchung von elementaren  Gasphasenreaktionen mit laserbasierter Ionenmobilitäts (IM)-Spektrometrie als ein spannendes Beispiel für die Erforschung von fundamentalen physiko-chemischen Phänomenen und die Entwicklung optischer Detektionsschemata für die point-of-care Diagnostik von Biomarkern für Lungenkrebs- und Alzheimer-Erkrankun¬gen verdeutlichen das breite Spektrum der Aktivitäten und Expertisen.
Die Berufung von JProf. Dr. Ilko Bald (Jan. 2013) ist eine wichtige wissenschaftliche und personelle Verstärkung (s. www.uni-potsdam.de/osci). Beispiele für faser-basierte optische Methoden, in denen UPPC eine führende Rolle innehat, sind die Photonendichtewellen (PDW)-Spektroskopie (Bunsen-Kirchhoff-Preis für Dr. Oliver Reich 2014, spin-off-Firma PDW Analytics) sowie die O2- und pH-Sensorik auf mikroskopischer und zellulärer Ebene (spin-off-Firma Colibri Photo¬nics). Die hervorragende F&E-Infrastruktur verbun-den mit einer erstklassigen instrumentellen Ausstattung, beides noch deutlich gesteigert durch den Bezug des Drittmittelzentrums (Haus 29) im Herbst 2013, sowie die ausgeprägte interdisziplinäre Anlage der Forschungsthemen zeichnen UPPC als exzellenten Forschungspartner aus. Derzeit sind ca. 50 Mitarbeiter/innen an 15 F&E-Vor-haben mit regionalen, nationalen und internationalen Forschungs- und Industriepartnern beteiligt. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) wird UPPC das Zentrum für Innovationskompetenz inno-FSPEC Potsdam, gerade (August 2016) mit der weiteren BMBF-Förderung 2016 – 2020 ausgezeichnet, zu einem nationalen Exzellenzzentrum für faseroptische Spektroskopie und Sensorik entwickeln.

F&E-Programme und Projekte von UPPC (Auswahl, Kurztitel, Stichpunkte i. Klammern)

(I) „Zentrum für Innovationskompetenz inno-FSPEC Potsdam. Innovative faseroptische Spektroskopie und Sensorik“, Sieger in BMBF-Wettbewerben 2008 und 2015 (faserbasierte chemische Sensorik und optische Vielkanalspektroskopie, Vielfachstreuung, Photonendichtewellen, Angewandte Analytische Photonik, seit 2009).

(II) „Geochemische Radionuklidrückhaltung an Zementalterationsphasen (GRaZ)“, BMWi-Verbundvorhaben (molekulares Prozessverständnis, Wechselwirkungen von Lanthanoiden mit Komponenten homogener und heterogener salinarer Systeme, 2015 – 2018).

(III) Nachwuchsgruppe „Angewandte Laser-sensorik in komplexen Biosystemen (ALS ComBi)“, BMBF, Sieger im Wettbewerb Inno-Profile-Transfer 2012 (super resolution Spek-troskopie, Einzelmolekül- & Einzelzell-Detek-tion, photonische Kristallfasern, Atomkraft-Mikroskopie, Optogenetik, 2012 – 2017).

(IV) „School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA)“, Exzellenzgraduiertenschule (Analytik in Bio- und Lebenswissenschaften, Bild¬gebung und Mikroskopie, 2012 – 2019, derzeit 6 Doktoranden bzw. Doktorandinnen).

(V) „Nanopartikel-basierte photonische Vor-Ort-Analytik von Endotoxinen in Biopharmazeutika (EndoProve)“, BMBF-Verbundprojekt (Quantenpunkte als photonische Sonden, Aptamere-Erkennungselemente, 2015 – 2018).

(VI) „Entwicklung innovativer bestandsspezifischer Impfstoffe für Geflügel, innoVAK4¬DART“, BMEL-Verbundprojekt (Charakterisierung von Bakterien durch Fluoreszenzmikroskopie und Durchflußzytometrie, Photo-Inaktivierung, 2014 – 2017).

(VII) „Sensorsystem für Methan-Monitoring b. Schiefergasgewinnung“, BMWi ZIM-Koop.-Projekt, (CH4-Lasersensorik, 2014 – 2016).

(VIII) „Rohstoffscreening mit spektral-opti-schen Verfahren bei der Getreidelagerung (OptiScreen)“, BMEL-Verbundprojekt (Myko-toxin-Detektion, Fluoreszenzspektroskopie an Getreide, IMS-Analytik, 2015 – 2018).

(IX) „Intelligence for Soil. Integrated System for Site-Specific Soil Fertility Management (I4S)”, BMBF-Verbundvorhaben (2015 – 18).

(X) „Photonisch-mikrofluidisches Produktionsverfahren zur ultraschnellen Herstellung maßgeschneiderter monoklonaler Antikörper (Affinity Track)“. StaF-Programm (2017 – 19)

(XI) Industrieprojekte “UV Absorber” und “Lebensmitteldispersionen (2016 – 17)

Instrumentierung von UPPC

Umfassende optisch-spektroskopische Instrumentierung, Spektralbereich 200 nm – 10 µm, hohe spektrale, zeitliche (sub ps) und räumliche (sub µm) Auflösung, Mikroskopie und Bildgebung. Erstklassige instrumentelle Ausstattung mit Investitionsmaßnahmen von ca. 10 Mio. € seit 2001. Derzeit Ausstattung s. www.chem.uni-potsdam.de/groups/pc/. Beispiele:

•    Diverse Laserapparaturen mit Absorptions- und Emissionsdetektion
•    Einzelmolekülspektrometer
•    Fluorescence-Imaging-Mikroskop-System
•    PDW-, Lichtstreu- und Photonenkorrelationsspektrometer
•    Ionenmobilitäts- und Massenspektrometer
•    Fasertechnologie und –fusionsspleißgerät
•    Ultrakurzpuls Ti:Sa-Laser mit Nachver-stärkung, Frequenzkonversion und OPA
•    Schreibstand für Faser-Bragg-Gitter
•    Durchflusszytometer
•    Mikro-Thermophorese NanoTemper

 

 

 

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Telefon:
0331/977-1119

Die wichtigste Aufgabe der Firma besteht in der Organisation eines modernen und wettbewerbsfähigen Wissens- und Technologietransfers am Universitätsstandort Potsdam sowie in die Region, aber auch national und international. Ziel ist die wirkungsvolle Ergänzung der Exzellenz in Forschung und Lehre durch einen professionellen Transfer der Ergebnisse aus der Wissenschaft und Forschung.
Im Geschäftsbereich Executive Education stehen zurzeit folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt:

•    abschlussbezogene Weiterbildungsangebote (Masterstudiengänge) in den Bereichen Öffentliche Verwaltung und Privates Management, Zertifikatsstudium Mediation;
•    wissenschaftliche Fortbildungsangebote;
•    internationale Weiterbildungsprojekte;
•    Projekte zur Qualifikation von Flüchtlingen und Migranten.

Im Geschäftsbereich Applied Research & Development werden vor allem Projekte auf folgenden Gebieten bearbeitet:

•    wissenschaftliche Grundlagenforschung;
•    angewandte Forschung und Entwicklung / Auftragsforschung;
•    wissenschaftlich-technische Beratungs- und Dienstleistungen.

Wichtige Arbeitsgebiete sind hier vor allem die Antikörperforschung, Projekte der anorganischen Chemie zum Recycling wertvoller Edel- und Seltenerdmetalle, Laserentwicklung, Materialforschung an innovativen Polymerwerkstoffen sowie geowissenschaftliche Forschungs- und Consultingdienstleistungen.

Im Geschäftsbereich UP TRANSFER Services werden folgenden Leistungen angeboten:

•    Tagungsservice, hauptsächlich für wissenschaftliche Veranstaltungen;
•    Patentverwertung für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg (Projekt Brainshell);
•    UNIshop der Universität Potsdam;
•    Projektmanagement und administrative Services.