Fraunhofer HHI - Die Techniker des Streamings feiern Geburtstag

27.02.2018

Das Berliner Heinrich-Hertz-Institut macht Netflix erst möglich. Beim „Science Match“ feierte es Geburtstag, Forscher zeigten dort die Zukunft des Internet.

Der größte Teil des Internetverkehrs besteht heute aus Videodaten. Auf die Filmplattform Netflix allein entfällt in den USA etwa ein Drittel. Und ein Großteil dieser Daten wird mit Hilfe von Technologie aus Berlin übertragen: Die wichtigsten aktuellen Standards, um Videos zu codieren sind am hiesigen Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) entstanden. „Der Siegeszug des Streaming wäre ohne das HHI nicht möglich“, sagte Georg Rosenfeld, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, am Donnerstag im ehemaligen Kino Kosmos.

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Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI)

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Fraunhofer HHI erforscht und entwickelt  Photonische Komponenten und Übertragungssysteme, faseroptische Sensoren, Mobilfunk, und Videokodierung. Mit unseren 300 festen und etwa 200 studentischen Mitarbeitern arbeiten wir daran, das kontinuierliche Wachstum des Datenverkehrs im Internet zu ermöglichen und entwickeln neue Sensortechnologien für unterschiedliche Anwendungen. Mit unserer langen Geschichte in der Forschung ist heutzutage jeder Mensch in Kontakt – ohne es zu wissen – mit unseren Technologien: Jedes zweite im Internet transportierte Bit ist ein H.264 oder H.265 komprimiertes Video. HHI hat diese Standards, die auf etwa 2 Mrd. Geräten installiert sind, maßgeblich mitentwickelt. Auch etwa jedes zweite im Internet transportierte Bit berührt eine unserer Photonischen Komponenten, die als optoelektronische Konverter in den Knoten des Internet installiert sind.