3D-Druck Netzwerktreffen

14.02.2017

Presse-Information

3D-Druck Netzwerktreffen:
Kleinbus aus dem 3D-Drucker – Zukunftstechnologien aus Berlin

Über 100 Akteure treffen sich morgen zum 3D-Druck Netzwerktreffen im Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK). Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und ganz Deutschland stellen in kurzen Pitches Best-Practice-Beispiele, Neuerungen am Markt sowie Perspektiven und Potenziale des 3D-Drucks vor. So präsentiert unter anderem Local Motors aus Berlin den 3D-gedruckten Kleinbus „OLLI“. Bei einem anschließenden Get-together steht das Netzwerken mit Vertretern aus KMU, Großunternehmen, Startups und der Wissenschaft im Fokus.

Dr. Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie: „Berlin ist in der Entwicklung von Zukunftstechnologien besonders stark. Der 3D-Druck ist dabei Basis für zukunftsweisende Lösungen in vielen Bereichen wie der Medizintechnik oder Fahrzeugindustrie. Das 3D-Druck Netzwerk Berlin hat sich innerhalb eines Jahres in der Stadt fest etabliert und bildet damit eine optimale Ausgangslage für branchenübergreifende Projekte.“

Stephan Kühr, CEO 3YOURMIND GmbH: „Die Idee für eine Plattform für alle Akteure im Bereich der industriellen additiven Fertigung hat sich nach über einem Jahr mehr als bewährt. Das 3D-Druck Netzwerk Berlin wird zum regelmäßigen Austausch zwischen Startups, etablierten Unternehmen und Forschungsunternehmen sowie Investoren sehr rege genutzt. Das Netzwerktreffen ist inzwischen über die Grenzen Berlins bekannt und zieht Akteure aus ganz Deutschland und dem EU-Ausland in die Hauptstadt.“    

Sascha Reinkober, Abteilungsleiter Fertigungstechnologien Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK): „Die additive Fertigung bietet das Potenzial, die Produktion der Zukunft maßgeblich zu prägen. Um das enorme Potenzial nutzen zu können, muss zunächst darüber aufgeklärt werden, welche neuen Gestaltungs- und Fertigungsmöglichkeiten uns diese Verfahren eröffnen. Dies kann nur in einer engen Symbiose zwischen etablierten Unternehmen, jungen Startups und der Forschung erfolgen. Das 3D-Druck Netzwerk in der Hauptstadt bietet hierzu einen perfekten Nährboden und bringt Visionäre, Experten und Interessierte zusammen.“  

Das 3D-Druck Netzwerk Berlin ist vor einem Jahr von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie und dem Software-Unternehmen für 3D-Druck, der 3YOURMIND GmbH, gegründet worden. Das Netzwerk bringt die Innovationstreiber aus dem 3D-Druck zusammen, um gemeinsam neue technologische Entwicklungen und Geschäftsmodelle voranzutreiben.

Weitere Informationen zum 3D-Druck Netzwerk Berlin unter: http://3d-druck-netzwerk.de

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie – Wir arbeiten für Wachstum!
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist Berlins Dienstleister für Wachstum und Innovation. Unternehmen und Investoren unterstützt Berlin Partner auf ihrem Weg nach Berlin sowie bei ihrer Entwicklung am Standort. Die Experten von Berlin Partner informieren über Fördermöglichkeiten, beraten bei der Suche nach dem geeigneten Standort oder qualifiziertem Personal und vernetzen mit Kooperationspartnern aus der Wissenschaft. www.berlin-partner.de

Kontakt:

Annabell Dörksen
Pressesprecherin Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Tel +49 30 46302-599
E-Mail: annabell.doerksen@berlin-partner.de

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Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK)

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Das Fraunhofer IPK in Berlin steht seit über 35 Jahren für Exzellenz in der Produktionswissenschaft. Es betreibt angewandte Forschung und Entwicklung für die gesamte Prozesskette produzierender Unternehmen – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess, die Instandhaltung von Investitionsgütern und die Wiederverwertung von Produkten bis hin zu Gestaltung und Management von Fabrikbetrieben. Zudem übertragen wir produktionstechnische Lösungen in Anwendungsgebiete außerhalb der Industrie, etwa in die Bereiche Medizin, Verkehr und Sicherheit. Analog dazu gliedert sich das Institut in die sieben Geschäftsfelder Unternehmensmanagement, Virtuelle Produktentstehung, Produktionssysteme, Füge- und Beschichtungstechnik, Automatisierungstechnik, Qualitätsmanagement sowie Medizintechnik. Eine enge Zusammenarbeit der Geschäftsfelder ermöglicht die Bearbeitung auch sehr komplexer Themen.

Als Institut der Fraunhofer-Gesellschaft orientieren wir unsere Arbeit eng am Bedarf unserer Kunden und Partner: Mit markt- und praxisnaher FuE tragen wir dazu bei, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu verbessern. Wir entwickeln zukunftsorientiert neue Lösungen und modernisieren, optimieren und erweitern existierende Technologien und Anwendungen. Dabei ist unser Ziel, ökonomische Erwägungen mit den Maximen Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in Einklang zu bringen. Neben der Auftragsforschung entwickeln wir im Rahmen von Vorlaufprojekten innovative Konzepte für die Produktion von morgen. Dabei entstehende Basisinnovationen überführen wir gemeinsam mit Partnern in marktreife Produkte.

Wissenschaftliche Partner

Sie finden uns unter einem Dach mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF der TU Berlin im Produktionstechnischen Zentrum (PTZ) am Charlottenburger Spreebogen. Seit der Gründung des Fraunhofer IPK sind die beiden Institute durch eine enge Kooperation verbunden. Das versetzt das PTZ in die einzigartige Lage, die gesamte wissenschaftliche Innovationskette von der Grundlagenforschung über anwendungsorientierte Expertise bis hin zur Einsatzreife abdecken zu können. Über die gemeinsame Entwicklung von Prototypen etwa können effizient universitäre Forschungsergebnisse für die betriebliche Praxis aufbereitet und angeboten werden.

Weitere enge Partner des Fraunhofer IPK sind die BAM – Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und die Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Fraunhofer IPK betreibt gemeinsam mit der Charité das »Berliner Zentrum für Mechatronische Medizintechnik« (BZMM). Darin arbeiten Ingenieure und Mediziner eng zusammen, sodass technische Entwicklung und klinische Evaluierung aus einer Hand angeboten werden können. Die Kooperation mit der BAM ermöglicht nicht nur die gemeinsame Nutzung technischer Anlagen, sondern auch eine ganzheitliche Beratung von Kunden und Partnern im Bereich Fügeverfahren, die Fragen der Wirtschaftlichkeit ebenso einschließt wie Sicherheitsaspekte.